Mein letzter Arbeitstag

Der Countdown meiner Arbeitstage ist abgelaufen. Ab nächsten Montag und während 23 Monaten, also bis 28. 02. 2021 beträgt meine Wochenarbeitszeit 0 Stunden, da ich jetzt in die passive Phase der geblockten Altersteilzeit eintrete. Die eigentliche (vorgezogene) Rente beginnt erst anschließend am 1. 3. 2021.

An jedem Tag dieser Woche konnte ich also genussvoll den Wochentags-Wecker für diesen Wochentag abstellen, da es der jeweils letzte Montag, Dienstag, … war, an dem ich regelmäßig so früh aufstehen musste. Den Ablauf seht ihr im angehängten ¨Kurzfilm¨ in Dauerschleife.

Gestern war dann auch noch die gut besuchte Ausstandsfeier statt, bei der mein Vorgesetzter und ich von ca 60 Kolleginnen und Kollegen verabschiedet wurden. Da wir beide darum gebeten hatten, statt Geschenken Geld für eine Spende an die DKMS zu sammeln, kam dabei eine stattliche Summe zusammen. Vielen Dank dafür an alle Spender!

wecker

Effizienz ist alles!

Ich habe gestern das Kunststück fertiggebracht, als Letzter von 14 Teilnehmern eines Schachturniers mit nur 1 Punkt aus 7 Runden einen Sonderpreis zu ergattern. Das nennt man Effizienz!

Es war ein etwas besonderes Turnier: die 1. Münchner Schach960-Meisterschaft. Beim Schach960 wird die Stellung der Figuren zum Beginn jeder Partie ausgelost (960 ist dabei die Anzahl der möglichen Ausgangsstellungen).

Der Hintergrund meines Preises ist für Nichtschachspieler etwas schwer zu erklären, aber ich versuch’s mal.

Jeder Schachspieler hat eine Wertungszahl, die seine Spielstärke widerspiegeln soll. Normalerweise erwartet man also, dass bei der Begegnung eines Spielers mit einer niedrigen Wertungszahl (wie ich) gegen einen Spieler mit einer höheren Wertungszahl (wie fast alle anderen Teilnehmer des Turniers) Letzterer gewinnt. Bei diesem Turnier wurde nun ein Sonderpreis für den überraschendsten Sieg des Turniers ausgelobt, d.h. für einen Sieg des Spielers mit dem größten Wertungsabstand zu seinem Gegner. Das habe ich mit einem einzigen Sieg in 7 Runden geschafft, und ich darf daher ohne Startgeld beim 3. Internationalen B&O Schach960-Festival in Bad Aibling starten.

preis960

Winter in Hellabrunn

Auch im Winter ist es im Tierpark Hellabrunn schön, besonders wenn noch Schnee liegt (weiß, nicht wie dieses graubraune Zeug am Straßenrand) und es zumindest tagsüber schon frühlingshaft warm ist. (Weitere Fotos wie immer in meinem flickr-Account)

Ausflug nach Florenz

Am Freitag habe ich meinen achtletzten Urlaubstag für einen 2,5-stündigen Kurzausflug nach Florenz genutzt, genaugenommen zum Besuch der Ausstellung „Florenz“ in der Alten Pinakothek in München. Sehr schöne Werke in schöner Präsentation, aber leider auch ziemlich voll, vor allem wegen der Führungen.

Mehr Bilder hier.

Schlechte Nachrichten in der Presse

Warum nur bringen die Zeitungen viel mehr schlechte als gute Nachrichten? Z.B. wird immer wieder vom Tod einer berühmten Persönlichkeit berichtet, aber noch nie habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass gestern ein berühmter Musiker, Maler, Politiker, Schauspieler oder Schriftsteller geboren wurde. Die guten Nachrichten werden einfach unterschlagen. VERY BAD – wie ein berühmt-berüchtigter Politiker auf Twitter schreiben würde.

Venedig

Anfang Oktober war ich für 4 Tage in Venedig, glücklicherweise noch vor dem derzeitigen katastrophalen Hochwasser. Vom Acqua Alta haben wir nur die überall bereitliegenden Stege gesehen, wir sind jedoch überall trockenen Fußes hingelangt. Eine tolle und verrückte Stadt – leider total überlaufen, wobei sich die Kreuzfahrttouristen besonders unbeliebt machen, weil sie einerseits kaum Geld in der Stadt lassen, aber andererseits mit ihren Riesenschiffen die Umwelt in der Lagune aus dem Gleichgewicht bringen. Die wenigen verbliebenen Venezianer haben es nicht leicht in ihrer Stadt, behindertengerecht ist hier schon mal gar nichts – wie auch, wenn man für jede Kanalüberquerung Treppen hoch- und runtergehen muss. Dazu kommen die Alltagsprobleme wie Kanalisation, Müllabfuhr, Lieferungen, … die alle besondere Lösungen erfordern.

Mein Taschengeld habe ich mir übrigens am Tag vor meiner Abreise verdient, durch einen auch für mich sehr unerwarteten 1. Platz im B-Turnier des Münchner offenen Schachturniers OIS.

Mit meinen Fotos habe ich wie immer ein Album zusammengestellt. Hier ein paar Kostproben:

Beruflicher Abstieg

Dem beruflichen Aufstieg im Mai folgte am Freitag der geplante Abstieg: wir mussten die 17. Etage mit einem Blick über ganz München (an seltenen Tagen bis zu der Alpenkette) eintauschen gegen die 3. Etage, wo der Blick gerade noch über den Mittleren Ring reicht. Daran müssen wir uns jetzt wohl gewöhnen. Hier ein Vorher – Nachher – Vergleich:

Die Lust der Täuschung

Das ist der Titel der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle München (@kunsthallemuc). Sie zeigt allerlei Täuschungen von der Antike bis zur virtuellen Realität, in Bildern, Skulpturen und ganz realen optischen Illusionen. Einige witzige Ideen sind dabei, allen Münchnern und München-Besuchern kann ich die Ausstellung nur empfehlen.

Ein paar Beispiele:

  • der scheinbar wellige Boden ist total eben
  • das Kleeblatt entsteht durch Spiegelung auf dem kegelförmigen Spiegel in der Mitte

Ein paar weitere Fotos gibt es bei meinem flickr-Account und auf der Homepage der Kunsthalle.