Happy End im Papierkrieg

moneyIch habe schon mehrfach hier über meine langjährigen Beziehungen zur Luxemburger Rentenversicherung berichtet. Im Dezember 2013 bin ich gebeten worden, meine Kontodaten mitzuteilen. Danach – Funkstille. Als nächstes wurde ich im Sommer 2015 zu einem Kontrollarzt geschickt. Dann habe ich im Frühjahr 2016 nochmal zu einem anderen Kontrollarzt gehen dürfen.

Bei der Rückkehr aus meinem Urlaub fand ich einen Brief vor, in dem ich aufgefordert wurde, eine Bescheinigung über mein Bruttogehalt des Jahres 2015 einzusenden.

An diesem Dienstag habe ich in meinem Kontoauszug eine beträchtliche Summe entdeckt, mit dem Vermerk ‚Rentennachzahlung 1.12.2012 bis 1.7.2016(!).

Heute erhielt ich schließlich per Einschreiben den dazu passenden Bescheid. Was lange gewährt hat, wurde endlich gut: Ich erhalte nicht nur eine Erwerbsminderungsrente für die Zeit, in der auch die deutsche RV gezahlt hat, sondern auf unbegrenzte Zeit. Der monatliche Betrag ist zwar nicht allzu groß, das ist jedoch verständlich, da ich nur 18 Monatsbeiträge in Luxemburg geleistet habe.

Jetzt bin ich noch gespannt auf eventuelle Neuberechnungen und Rückforderungen, wenn ich die gewünschte Bescheinigung einreiche, da 2015 das erste Jahr war, wo ich wieder das ganze Jahr über gearbeitet habe (allerdings in Teilzeit mit erst 20, dann 25 Wochenstunden).

Urlaub zu Hause und in der Heimat

Ich habe jetzt 2 Wochen ganz entspannten Urlaub hinter mir.

Eine Woche war ich zu Hause, und habe mit meiner Schwester Tourist in der eigenen Stadt gespielt. Schön, wenn man im Urlaub nicht vorher das öffentliche Verkehrssystem einer fremden Stadt erkunden muss und Reiseführer durchstöbern muss, um ein Besichtigungsprogramm zusammenzustellen. Wenn dann noch ein paar gute Essen in netten Lokalen dazukommen, ist der Urlaub perfekt.

In der zweiten Woche habe ich wieder meinen mehr oder weniger regelmäßigen Heimaturlaub absolviert. Höhepunkte waren zu Beginn ein Konzert in der Philharmonie (12 Cellisten der Berliner Philharmoniker) und zum Schluss das trotz allen bangen Blicken auf die Vorhersagen der verschiedensten Wetter-Apps durchgezogene Grillfest für die ganze Verwandtschaft mit 39 Teilnehmern, darunter meine liebe Blutsschwester (=Stammzellenspenderin) mit ihrem Freund. Das Wetter hat leider den Vorhersagen entsprochen: es gab von allem etwas, sowohl Sonne als auch heftige Regenschauer.

Schatten

(ein Selfie ohne Selfie-Stick)