Urlaubs“verlängerung“

So langsam bin ich auf dem Weg der Besserung. Mein neuer Hausarzt wolte zuerst ohne Antibiotika auskommen, was ich sehr begrüßt habe. Als meine Erkältung sich nach anderthalb Wochen jedoch noch nicht wesentlich gebessert hatte, hat er am Montag ein Blutbild gemacht und ist wohl ein bisschen über das Ergebnis erschrocken. Ich hatte einen CRP-Wert von 140 (normal bis 5 mg/l) und einen erhöhten Leukozyten-Anteil. Beides deutete darauf hin, dass irgendwo eine Infektion heftig bekämpft wurde.

Daraufhin bekam ich dann doch ein Antibiotikum verschrieben. Interessanterweise enthielt die Packung genau die 3 Tabletten, die an 3 Tagen eingenommen werden sollten. Heute war der CRP-Wert schon auf 73 gesunken, und die Symptome haben sich auch deutlich gebessert, so dass ich wahrscheinlich keine weitere Urlaubsverlängerung aus gesundheitlichen Gründen beantragen muss und am Montag nach 4 Wochen endlich wieder normal zur Arbeit gehen könnte …

… wäre da nicht meine Waschmaschine. Sie kann zum Spülen ihren Durst nicht mehr so recht befriedigen und zeigt dann nach einer Weile einen Fehlercode an, lässt sich aber nach einigem guten Zureden irgendwie und irgendwann dann doch zum Weitermachen überreden. Am Montag soll jetzt jemand sich das anschauen und hoffentlich meine Vermutung bestätigen, dass nur der Zulauf verstopft ist (leider ist die Maschine eingebaut, so dass das nicht so leicht zu überprüfen ist).

Und zum Abschluss noch eine Auswahl meiner Urlaubsbilder, die ich noch immer nicht verarbeitet habe. Wieder ist es jeweils ein Foto aus jedem der besuchten Länder, die Zuordnung dürfte aber nicht so leicht sein.

Zwangsbefreiung

Die gestrige Knochenmarkspunktion hat wohl doch eine Infektion angezeigt. Ebenso hat das Lungenroentgen zumindest einen Anfangsverdacht aufgedeckt. Meine offizielle Freilassung kann sich also noch ein bisschen hinauszögern.

Gestern hatte ich zwar einen fast passenden weißen Schlafanzug erhalten, nachdem sich aber das Knochenmarkspflaster verabschiedet hatte, sah der genauso blutig aus wie der Rest meines Bettes.

Heute hat’s mir nun gereicht, und ich bin auf eigene Verantwortung nach Hause gefahren, um mich mit normaler Wäsche und sonstigem Zeug einzudecken.