Fleißige Leser – noch Fragen?

Von WordPress erhalte ich täglich die aktuellen Zugriffs- und Besucherzahlen (außer dem Land sehe ich aber keine weiteren Informationen zu den Besuchern). Normalerweise bewegen die Zugriffszahlen sich um die 10, an manchen Tagen gibt es aber auch einen großen Ausschlag nach oben mit 100-200 Zugriffen. Deshalb mein Aufruf an diese besonders fleißigen Leser:

Offensichtlich habt ihr ja ein besonderes Interesse an dem Thema, sei es, dass ihr selbst betroffen seid oder jemanden kennt, der betroffen ist. Scheut euch nicht, Kontakt mit mir aufzunehmen (Mail: isv20@web.de). Ich beantworte gerne alle eure Fragen und freue mich auch über eure Kommentare.

Tolles Faschingskonzert

Das Faschingskonzert der Münchner Theatergemeinde wurde dieses Jahr von der Wiener Gruppe Mnozil Brass dargeboten, Programmname „Cirque“. Es sind 7 unwahrscheinlich gute Musiker, die Standardbesetzung besteht aus 3 Trompeten, 3 Posaunen und einer Tuba, es kommt auch eine Basstrompete zum Einsatz und viele andere Instrumente. Die 7 machen nicht nur tolle Musik von Klassik bis Jazz, sie sind auch noch hervorragende Tänzer, Schauspieler, Zauberer, Akrobaten und Sänger – und vor allem: sie sind sehr witzig!

Ein kleiner spontaner Gag: neben mir in der 2. Reihe waren noch 2 Plätze frei, bis ca 10 Minuten nach Beginn ein Paar von der falschen Seite kam und so mehr als die Hälfte der Reihe zum Aufstehen nötigte. Ein paar Minuten später, während die anderen weiterspielten, stand einer der Musiker auf, ging langsam zur 2. Reihe und ebenfalls durch die Reihe durch – um die verdutzten Zuspätkommer per Handschlag zu begrüßen! (Nach der Pause waren sie pünktlich an ihrem Platz.)

Ein akrobatisches Kunststück: einer zieht gleichzeitig mit den Füßen die Züge von 2 Posaunen, spielt mit den Händen auf 2 Trompeten und wird dabei auch noch von den blasenden Kollegen getragen (s. Foto)!

Ein anderes Beispiel: ein Musiker spielt ein Duo mit sich selbst, mit Trompete in der einen Hand und Flügelhorn in der anderen. Erst abwechselnd, dann gleichzeitig.

Wer Lust auf mehr hat: auf Youtube gibt es jede Menge Aufnahmen, aber besser noch live anschauen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Ich kann’s nur empfehlen!

mnozil

Bestrahlungsnachsorge

strahlenNach den ersten Chemotherapien und der Eigen-Stammzellentransplantation im Herbst 2012 wurden die geplanten Bestrahlungen abgesagt, da es hieß, die Hochdosis-Chemotherapie hätte alle befallenen Stellen so gut beseitigt, dass es gar nichts zu bestrahlen gäbe. Wenige Monate später, im Frühling 2013, wurde dann doch ein Rezidiv festgestellt, und als erste Maßnahme wurden die Bestrahlungen im Bauchraum nachgeholt. Von allen Therapiemaßnahmen fand ich die Bestrahlungen am „harmlosesten“. Von Anfang hatte ich keinerlei Beschwerden. Trotzdem gibt es wohl eine gesetzliche Bestimmung, dass nach einer Bestrahlung jährlich ein Nachsorgetermin vom Krankenhaus angeboten werden muss.

Heute war es dann wieder mal so weit. Der Ablauf war der gleiche wie in den Vorjahren: warten, warten, warten, dann aufgerufen vom Arzt, der die nicht vorhandenen Nachwirkungen (vor allem Hautprobleme, Allgemeinzustand, …) abfragt und die üblichen Lymphknoten an Hals, Achselhöhlen und Leiste abtastet, danach wird ein Folgetermin im nächsten Jahr ausgemacht. Immerhin habe ich erreicht, dass nächstes Jahr die Nachsorge telefonisch erfolgen kann.

Aufschlussreicher und wichtiger sind mir die Nachsorgeuntersuchungen in der Hämatologie, die bisher noch im halbjährlichen Takt anstehen. Eventuell werden sie aber nach Ablauf der 5-Jahresfrist auf jährliche Besuche reduziert.