Papierkrieg

Da Ende Juli (während meines Krankenhausaufenthalts) die 78-Wochen-Frist zur Zahlung von Krankengeld ausläuft, habe ich vor einigen Wochen bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld (obwohl mein Arbeitsverhältnis weiter besteht) und bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt – ein 19-Seiten-Formular, wo man u.a. darüber Auskunft geben muss, ob man mal Rheinschiffer oder Abgeordneter war oder als Bergmann gearbeitet hat.

Beide Anträge sind bisher ohne Bescheid.

Allerdings hat mich die Agentur für Arbeit darauf hingewiesen, dass bei negativem (oder verspätetem) Bescheid auch meine Krankenversicherung nicht weiterlaufen würde – schlecht, wenn man mitten in der Therapie steckt. Ich musste also jetzt auch noch einen Antrag auf freiwillige Krankenversicherung stellen.

Gestern gab’s Post von der Rentenversicherung, es war jedoch nicht der erwartete Bescheid, sondern nur die Bestätigung, dass mir während meiner Reha Übergangsgeld gezahlt worden ist. Lustig war das Anschreiben, wo darauf hingewiesen wurde, dass der Brief verspätet zugestellt würde, da meine Adresse falsch gewesen sei und erst mal ermittelt werden musste. Dabei bin ich seit 1991 nicht umgezogen und die „korrigierte“ Adresse war identisch mit der „falschen“ – lediglich das Stockwerk wurde ergänzt (unsere Briefkästen befinden sich aber natürlich im Erdgeschoss).

Ein Kommentar zu “Papierkrieg

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