neues Hobby?

Wenn das so weitergeht, werde ich noch zum Hobbykoch. Heute habe ich mir jedenfalls wieder Mühe gegeben, mehr Kalorien zu mir zu nehmen, als ich verbraucht habe. So gab es heute mittag gleich 2 Cordons Bleus mit Nudeln, und Pudding als Nachtisch. Als Abendessen gab es Apfeltorte und Schokokuchen – wenn das sich mal nicht morgen endlich auch auf der Waage niederschlägt …

Auch für morgen mittag sind schon nahrhafte Lebensmittel eingelagert.

Ruhetag

Heute hab ich’s mir einfach nur gutgehen lassen. Erst ein Frühstück beim Bäcker, dann mittags ein schönes Fischfilet im Kartoffelmantel beim Italiener.

Immerhin habe ich heute nachmittag mal meine Firmenmails (kurz) angeschaut – die Passwörter waren noch nicht abgelaufen…

1. ambulante Vorstellung

Heute hatte ich meinen ersten ambulanten Termin nach dem langen stationären Aufenthalt.

Ich hatte gehofft, dass meine Venen sich in der Zwischenzeit ein bißchen erholt hätten, aber dem war wohl nicht so. Nach 2 vergeblichen Versuchen der Blutabnahme hat die Ärztin (im Praktikum?) aufgegeben und einen erfahrenen Kollegen zu Hilfe geholt, der es dann auch geschafft hat, die notwendigen Röhrchen zu füllen.

Ansonsten konnte die OÄ mich beruhigen, dass der gestern berichtete Gewichtsverlust nicht ungewöhnlich ist und alles noch im grünen Bereich ist. Auch die Blutwerte waren nicht schlecht. Der Appetit war heute ebenfalls schon merklich besser.

Vom Apotheker habe ich erfahren, dass mein gesamtes Medikamentenpaket 2600 Euro kostet, wovon ich aber nur 65 Euro zahlen musste. Danke Krankenkasse! Allein ein heute verschriebenes Antipilzmittel schlägt mit über 900 Euro zu Buche (und schmeckt nicht mal gut …)

Essen, Gewicht

Heute morgen bin ich doch etwas erschrocken, als ich auf die Waage gestiegen bin – gerade mal 60,0 kg. Da habe ich noch einiges nachzuholen.

Daher gab es heute mittag Reis und ein frisches Kabeljaufilet, und heute abend einen großen Schokocroissant mit einem ebenso großen Apfelkuchen. Mal sehen, ob sich das morgen früh auswirkt. Später heute abend (oder morgen zum Frühstück) gibt es vielleicht noch eine frisch gemixte Bananenmilch.

1. Tag zu Hause

Heute war also mein erster voller Tag zu Hause. Im Gegensatz zu den bisherigen „Urlaubstagen“ lief es schon recht gut, wenn auch noch alles in beschaulichem Tempo.

Die Krankenhausärztin hatte schon gestern für mich in der Apotheke meine Medikamente vorbestellt, und so durfte ich heute morgen 2 große Tüten dort abholen. Es ist schon beeindruckend, was man da anfangs alles noch schlucken soll – zum Teil auch Tabletten, die nicht nur unangenehm aussehen, sondern auch noch merkwürdig riechen.

Mit der Zeit sollte dies aber weniger werden. Den ersten Monat mit der Immununterdrückung habe ich ja jetzt schon hinter mir. Wenn alles nach Plan läuft, wird die nach ca 2 weiteren Monaten ausgesteuert, und dann kann wieder das normale Leben (u.a. mit frischem Salat) beginnen.

D+31: Urlaub zu Hause

Auch heute gab’s wieder einen Urlaubstag zu Hause, den ich wieder für ein bißchen Hausarbeit genutzt habe (z.B. Wäsche, die ich schon mal aus dem Krankenhaus mitgebracht habe).

Heute abend rücke ich allerdings wieder in mein Krankenzimmer ein. Am Montag soll es dann noch einmal Rituximab geben, und am Montagabend oder Dienstag morgen soll es dann endgültig nach Hause gehen.

Zur Zeit wird es gerade Nacht draußen, es scheint ein heftiges Gewitter im Anzug zu sein …

D+30: doch noch im „kuscheligen“ Krankenzimmer

Heute morgen gab es erstmal noch 2 Beutel Erythrozyten als Doping, dann durfte ich heute nachmittag wieder das Gelände auf eigene Faust (und Verantwortung) verlassen. Diesmal bin ich allerdings nur zu Fuss in der Gegend herumgelaufen.

Mal sehen, ob es morgen wieder für einen Ausflug nach Hause reicht.

D+29: „Urlaub“ vom Krankenhaus

Heute nachmittag habe ich mich beurlauben lassen und bin mit dem Taxi nach Hause gefahren. Morgen muss ich mich dann entscheiden, ob ich noch bis Montag hierbleiben will oder gleich nach Hause will. Ich bin noch nicht sicher, was für mich besser sein soll. Einerseits bin ich zu Hause gezwungen, selbständiger zu werden und Herausforderungen anzunehmen. Andererseits werde ich mich hier nicht mehr mit der keimreduzierten Kost anfreunden können. Zur Kontrolle muss ich sowieso mindestens einmal in der Woche in der Tagesklinik antreten.