Retter nicht erreichbar

Unter diesem Titel ist heute ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung erschienen. Da ich nicht weiß, wie lange der Artikel unter diesem Link verfügbar sein wird, hier eine kleine Zusammenfassung:

Ein fünfjähriger Leukämie-Patient braucht eine Stammzellenspende. Der Abgleich mit der Datenbank des zentralen Spenderregisters ZKRD ergibt zwar eine Vorauswahl von 3 Spenderkandidaten, die aber alle nicht auf die Anfragen antworten. Ob einer von diesen drei nach der weiteren Typisierung und den medizinischen Untersuchungen tatsächlich als Spender in Frage gekommen wäre, weiß man nicht. Für die Familie ist das natürlich eine große Enttäuschung. Jetzt spendet die Mutter, die allerdings nur „dritte Wahl“ ist.

Der Artikel zeigt wieder einmal, dass es trotz der Größe des zentralen Spenderregisters nicht selbstverständlich ist, dass sich ein passender Spender findet und auch zur Spende bereiterklärt.

Deshalb hier wieder einmal von mir ganz liebe Grüße und herzlichen Dank an meine Blutsschwester, und an alle anderen Gesunden die Bitte, sich registrieren zu lassen (in Deutschland: DKMS, in Bayern auch AKB, in der Schweiz: SFK,in Luxemburg: Association Don de Moelle) und gegebenenfalls auch zur Spende bereit zu sein.

Ich kann’s nicht oft genug schreiben …