Schlechte Nachrichten in der Presse

Warum nur bringen die Zeitungen viel mehr schlechte als gute Nachrichten? Z.B. wird immer wieder vom Tod einer berühmten Persönlichkeit berichtet, aber noch nie habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass gestern ein berühmter Musiker, Maler, Politiker, Schauspieler oder Schriftsteller geboren wurde. Die guten Nachrichten werden einfach unterschlagen. VERY BAD – wie ein berühmt-berüchtigter Politiker auf Twitter schreiben würde.

Venedig

Anfang Oktober war ich für 4 Tage in Venedig, glücklicherweise noch vor dem derzeitigen katastrophalen Hochwasser. Vom Acqua Alta haben wir nur die überall bereitliegenden Stege gesehen, wir sind jedoch überall trockenen Fußes hingelangt. Eine tolle und verrückte Stadt – leider total überlaufen, wobei sich die Kreuzfahrttouristen besonders unbeliebt machen, weil sie einerseits kaum Geld in der Stadt lassen, aber andererseits mit ihren Riesenschiffen die Umwelt in der Lagune aus dem Gleichgewicht bringen. Die wenigen verbliebenen Venezianer haben es nicht leicht in ihrer Stadt, behindertengerecht ist hier schon mal gar nichts – wie auch, wenn man für jede Kanalüberquerung Treppen hoch- und runtergehen muss. Dazu kommen die Alltagsprobleme wie Kanalisation, Müllabfuhr, Lieferungen, … die alle besondere Lösungen erfordern.

Mein Taschengeld habe ich mir übrigens am Tag vor meiner Abreise verdient, durch einen auch für mich sehr unerwarteten 1. Platz im B-Turnier des Münchner offenen Schachturniers OIS.

Mit meinen Fotos habe ich wie immer ein Album zusammengestellt. Hier ein paar Kostproben:

Beruflicher Abstieg

Dem beruflichen Aufstieg im Mai folgte am Freitag der geplante Abstieg: wir mussten die 17. Etage mit einem Blick über ganz München (an seltenen Tagen bis zu der Alpenkette) eintauschen gegen die 3. Etage, wo der Blick gerade noch über den Mittleren Ring reicht. Daran müssen wir uns jetzt wohl gewöhnen. Hier ein Vorher – Nachher – Vergleich:

Die Lust der Täuschung

Das ist der Titel der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle München (@kunsthallemuc). Sie zeigt allerlei Täuschungen von der Antike bis zur virtuellen Realität, in Bildern, Skulpturen und ganz realen optischen Illusionen. Einige witzige Ideen sind dabei, allen Münchnern und München-Besuchern kann ich die Ausstellung nur empfehlen.

Ein paar Beispiele:

  • der scheinbar wellige Boden ist total eben
  • das Kleeblatt entsteht durch Spiegelung auf dem kegelförmigen Spiegel in der Mitte

Ein paar weitere Fotos gibt es bei meinem flickr-Account und auf der Homepage der Kunsthalle.

Mit Capitaine Philippe zum Markknochen

Brüssel ist ja eigentlich keine Stadt mit viel Wasserflächen, aber um zum Chalet Robinson im Bois de la Cambre zu gelangen ist man auf Capitaine Philippe angewiesen, der die Restaurantgäste für 1 € mit seiner Seilzugfähre übersetzt. Auf der Terrasse kann man dann bei schöner Aussicht allerlei Leckereien genießen, wer’s mag kann auch eine ordentliche Vorspeisenportion Markknochen bestellen.

In meinem Urlaub gab es neben kulinarischen Erlebnissen aber auch sportliche Aktivitäten wie Wandern und Radfahren (s. meine Fotos bei flickr).

 

Regen!

Es geht nicht um die Stadt Regen oder den Fluss Regen, sondern tatsächlich um das in letzter Zeit seltengewordene Nass, das heute mal wieder in Strömen von oben gekommen ist – ausgerechnet als ich gerade aus dem Bus am Großen Arbersee ausgestiegen bin. Nach kurzer hoffnungsvoller Pause unter dem Dach der voll besetzten Terrasse des Arberseehauses habe ich mich mit leichter Regenjacke bei nachlassendem Regen auf den Weg zur Umrundung des Sees gemacht. Leider hat es dann unterwegs wieder angefangen, richtig zu schütten. Ich habe mich aber nicht beirren lassen und war sogar nicht als Einziger unterwegs. Einige kamen mir mit Schirmen, andere mit Decken oder eben mit völlig durchnässten Kleidern entgegen.

Danach war ich „gezwungen“, mich ebenfalls im Arberseehaus bewirten zu lassen – einerseits um etwas zu trocknen, andererseits um die Stunde Wartezeit auf den Bus sinnvoll zu verbringen.

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Noch einmal Grenze

Hier gibt es keine Wartezeiten beim Grenzübertritt. So sollte es sein (Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein, wo früher der „Eiserne Vorhang“ mitten durch den Bahnhof ging)!