CT

Nach einem langen Wochenende mit Schach-Aktivitäten (Bezirksversammlung, Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft und Vorbereitung der Mannschaftsmeisterschaft) war heute eine Computertomographie angesagt, um den aktuellen Stand meiner Tumorherde festzustellen. Dazu durfte ich wieder einmal einen Liter Kontrastmittel auf nüchternen Magen trinken – lecker ;-). Das Ergebnis dazu hoffe ich am Donnerstag zu bekommen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten …

genial!

So hat meine Ärztin meine Entwicklung seit der Reha und meinen aktuellen Gesundheitszustand beschrieben. Die bösen Viren (u.a. das Epstein-Barr-Virus) konnten in der letzten Blutanalyse nicht mehr festgestellt werden, die Leukozyten sind im Normbereich, die Thrombozyten zwar noch unter der Norm, aber stabil.

Außerdem gibt es keine Anzeichen einer Abstoßungsreaktion (kein Fieber, kein Durchfall, kein Hautausschlag), so dass ich ab Sonntag das Cortison und das Antipilzmittel absetzen darf. Ab da darf ich dann auch wieder alles essen (Obst, Salat, Schimmelkäse, Eier, …). Ich freu mich drauf!

Für übernächste Woche ist eine Computertomographie angesetzt, die Aufschluss über die Entwicklung der Tumorherde geben soll.

endlich Ü60!

Nein, ich bin nicht vorschnell gealtert, sondern meine Waage zeigt seit einigen Tagen endlich wieder ein Gewicht von knapp über 60 kg an. Ich hätte nie gedacht, dass es so mühsam ist, zuzunehmen. Mein Normalgewicht vor der ganzen Therapie war so um die 68-69 kg (mit Ausreißern nach dem Weihnachtsurlaub), der Tiefpunkt war Anfang November bei 53 kg.

Auch sonst nähere ich mich wieder dem normalen Leben an. Meine Cortison-Dosis ist auf 10 mg geschrumpft (ab morgen nur noch 5 mg – ich war schon mal bei 100 mg), die Kalium-Zugabe ist ganz entfallen. Treppensteigen ist immer noch mühsam, aber ich versuche, immer öfter auf den Aufzug zu verzichten.

Zurück aus dem Urlaub

Ich habe jetzt länger nichts mehr veröffentlicht, da ich während meines Heimaturlaubs nicht die Zeit dazu gefunden habe. Das Wetter hat mit einigen Ausnahmen gepasst, die paar Regentage waren aber auch nicht schlimm, da ich die meiste Zeit drinnen (vor allem mit Essen) verbracht habe.

Hier ein paar Fotos von Luxemburg:

2014-01-19 10.22.56Enge Gassen in der Altstadt

2014-01-19 10.19.14Der großherzogliche Palast mit Wachsoldat

2014-01-19 10.10.54Die verwaiste Fußgängerzone (Grand’rue) am Sonntag vormittag

Gestern hatte ich wieder einen Kontrolltermin. Die Blutwerte sind weiterhin gut, ich darf mit der Reduktion der Cortison-Dosis fortfahren. Wiedervorstellung in 14 Tagen…

Reise

Pünktlich zu meinem geplanten Reisetermin (nach Luxemburg von morgen bis Mittwoch, 22.1.) fängt es hier an zu schneien. Morgen soll es aber wieder trockener werden, so dass keine Glättegefahr droht. Ich will auch gar nicht sooo früh losfahren.

An alle, die es noch nicht herausbekommen haben: die nicht-deutschen Kommentare in meinem Blog sind auf „lëtzebuergesch“ geschrieben, der Sprache, die von den einheimischen Luxemburgern gesprochen wird, sofern sie es nicht gerade mit einem der vielen Ausländer (rekordverdächtige 44,5% der Bevölkerung) oder Grenzgänger zu tun haben.

1. Kontrolluntersuchung

Die Blutwerte von heute muss ich zwar morgen noch abfragen, ansonsten war mein Zustand so gut, dass ich erst in 2 Wochen wieder antreten muss. Das Cortison wird jetzt wieder langsam reduziert, und auch andere Medikamente abgesetzt.

Wenn das Wetter in den nächsten Tagen mitspielt, kann ich mich wieder nach Ausflugszielen umschauen (eventuell auch Heimaturlaub).

Daheim

Seit Donnerstag bin ich wieder daheim und habe mich ganz gut wieder eingelebt. Einkauf und 2 Wäschen habe ich schon hinter mir, die erste Nacht habe ich sogar durchgeschlafen, was mir schon länger nicht mehr gelungen war.

Jetzt ist noch einiges an Papierkram zu erledigen. Medizinisch stehen die Kontrolluntersuchung bei meiner Ärztin am Donnerstag sowie die Bestrahlungsnachsorge am Freitag an.

Wieder zu Hause

Plangemäß durfte ich heute nach Hause. Der Arzt hat mich vorher noch einmal besucht, um mir einzuschärfen, dass ich mich bei den üblichen Problemen (Ausschlag, Durchfall, Fieber, Appetitlosigkeit) sofort bei meiner Ärztin in München melden soll. Ansonsten stehen wöchentliche Kontrolltermine an.

Zum Abschluss meiner Reha-Zeit waren wir gestern abend zu 4 beim Italiener zum Essen, was mir eine neue Bestleistung auf der Waage eingebracht hat (59,6 kg). Die 60 kg rücken also in greifbare Nähe.

Für die nächsten Tage stehen allerhand Erledigungen an: Wäsche(n), Einkaufen, Anrufe Krankenkasse/Rentenversicherung/Arbeitsamt, Medikamente besorgen, …

Zell, Abschlussessen

Bei schönstem Sonnenschein sind wir heute nach Zell gewandert. Dort ist eine gotische Kapelle zu besichtigen: von außen unscheinbar, aber mit schönen Fresken im Innern. Noch vor 2 Wochen wäre solch eine Wanderung für mich undenkbar gewesen.
http://www.allgaeu-ausfluege.de/07kirche_zell_oberstaufen.htm

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Heute abend gehen wir zum Abschluss meiner Reha zum Italiener essen und danach zum Konzert hier im Speiseraum. Dort spielt ein Salonorchester Musik aus den 1920er Jahren.

Ende der (aktiven) Reha

Ich fahre zwar erst am Donnerstag nach Hause, heute hatte ich jedoch meine letzten Anwendungen – der Vormittag war ganz schön vollgepackt.

Danach gab’s noch mehrere Arztbesuche:

– Einmal zur Kontrolle meines Hautausschlags, der mir wieder eine erhöhte Dosis Cortison einbringt. Die Hoffnung ist jedoch, dass im Hintergrund das neue Immunsystem auch damit begonnen hat, die verbliebenen Hodgkin – Zellen anzugehen.
– Dann kam eine Ärztin zur letzten Blutentnahme hier.
– Schließlich kam mein Arzt nocb einmal, um mir nach Rücksprache mit München das weitere Vorgehen zu erläutern. Es besteht weiterhin für die nächsten Monate eine erhöhte Infektionsgefahr, weswegen ich auf verdächtige Symptome achten muss.