Mein Blog feiert Geburtstag

Morgen sind es genau 2 Jahre her, dass ich den ersten Beitrag hier geschrieben habe. Bei dieser Gelegenheit blicke ich mit ein paar Statistiken zurück:

Dies ist mein 170. Beitrag, damit habe ich gerade mal 2% des mir hier zustehenden Speicherplatzes aufgebraucht. Es bleibt also noch genügend Platz für künftige Beiträge.

Zu diesen Beiträgen habt Ihr 351 Kommentare geschrieben.

Es gab bisher 30667 Zugriffe, 22% davon entfallen auf Samstage. Die meisten Zugriffe gab es am 12. August 2013 (313).

Überraschend ist die breite geographische Streuung dieser Zugriffe. Insgesamt sind 45 Länder vertreten (wobei ich nicht weiß, woher die Zugriffe der ‚Europäischen Union‘ kommen).

Deutschland 17831
Luxemburg 9629
Schweiz 1348
Österreich 412
Europäische Union 323
Vereinigte Staaten 223
Ungarn 145
Schweden 143
Frankreich 114
Vereinigtes Königreich 106
Liechtenstein 87
Dänemark 50
Serbien 47
Belgien 35
Niederlande 31
Italien 25
Norwegen 19
Irland 14
Kanada 12
Spanien 12
Kroatien 7
Russische Föderation 7
Brasilien 5
Bulgarien 4
China 4
Malta 4
Thailand 3
Tschechische Republik 3
Zypern 3
Argentinien 2
Bosnien und Herzegowina 2
Namibia 2
Polen 2
Tunesien 2
Costa Rica 1
Indien 1
Island 1
Japan 1
Katar 1
Kolumbien 1
Panama 1
Slowakei 1
Taiwan 1
Vereinigte Arabische Emirate 1
Vietnam 1
Gesamt: 30667

Post trotz Poststreik

Wie ich schon mal berichtet habe, läuft der Briefwechsel mit meiner Spenderin derzeit noch etwas umständlich (hier nochmal die Gründe dafür).

Um nicht noch weitere Verzögerungen durch den Poststreik zu riskieren, war die zuständige Dame im Krankenhaus so nett, mir per Mail mitzuteilen, dass ein neuer Brief von meiner Spenderin angekommen ist. Ich konnte ihn dann persönlich abholen.

Wie ich dem Brief entnehmen kann, sind wir beide gleichermaßen gespannt auf ein näheres Kennenlernen, das nach der zweijährigen Sperrfrist möglich sein wird. Das Formular zur Weitergabe meiner Daten an die Spenderin habe ich schon erhalten.

Quer durch Deutschland

querDSeit dem 26. Januar bin ich einmal quer durch Deutschland von der Zugspitze zum Timmendorfer Strand gewandert. Natürlich nur virtuell: seit dem 26. Januar habe ich ständig einen Schrittzähler dabei, den ich von meiner Krankenkasse erhalten habe. Jeden Tag trage ich meine Schrittzahl auf einer persönlichen Webseite ein, und sehe dann meinen Fortschritt auf einem ausgewählten Wanderweg. Das Ziel von mindestens 10.000 Schritten am Tag habe ich damit locker erreicht.

In den letzten Tagen kam eine weitere Motivierung zum Spazierengehen hinzu. Ich war verstärkt auf Motivsuche, um meine neue Kamera auszuprobieren. Das Ergebnis könnt Ihr auf flickr sehen.

Lebenszeichen

Es ist höchste Zeit, dass ich mich hier mal wieder melde, damit ich meine letzten treuen Leser nicht verprelle.

In der Zwischenzeit seit meinem letzten Beitrag ist allerdings nicht allzu viel passiert – daher auch die Funkstille. Es geht mir gesundheitlich gut, die Arbeit geht bei 20 Wochenstunden leicht von der Hand. Inzwischen habe ich auch schon tageweise längere Arbeitszeiten geprobt (dank gleitender Arbeitszeit geht die zusätzliche Zeit nicht verloren), da Ende Juli mein halbes Rentnerdasein zu Ende gehen wird und ich dann auf 25 oder 30 Wochenstunden – je nach Flexibilität der Personalabteilung – erhöhen will.

2015-03-14 13.27.23

Zur Erholung gab es im März ein verlängertes Wochenende in Würzburg (s. Bild) und im April einen Besuch in der Heimat.

Vom letzten Donnerstag bis Sonntag habe ich in der Amateurgruppe am Internationalen Schachturnier in Wunsiedel teilgenommen und bin zu meiner Überraschung auf dem 9. Platz gelandet, wofür es sogar einen Geldpreis gab (für Insider: Ratingpreis für den besten Spieler unter DWZ 1700). Damit ist also auch die Wiederherstellung meiner geistigen Ausdauer und Fitness bewiesen!

Die nächste medizinische Aktion ist erst im August, wo wieder mal ein Nachsorgetag geplant ist (Blutwerte, Lunge, Herz, Knochen, …).

Stammzellentransplantation bei Planet Wissen

Unter dem Titel „Blutsbrüder – Knochenmarkspende mit Happy End“ ist die Stammzellentransplantation heute (und morgen, je nach Sender) Thema bei Planet Wissen.

Es geht zwar dort um einen Leukämiepatienten, aber das Verfahren ist das gleiche wie bei mir:

  • Suche nach einem passenden Spender unter Geschwistern und in der Datenbank mit denjenigen, die sich irgendwann haben typisieren lassen
  • Zerstörung des Immunsystems mit Hochdosis-Chemo
  • Sammlung der Stammzellen des Spenders
  • Übertragung der Stammzellen
  • langes Warten in der Isolation, bis die Produktion der Leukozyten anspringt

Ich warte immer noch darauf, meine Blutsschwester kennenlernen zu dürfen. Erst im Juli ist die Sperrfrist abgelaufen, nach der die DKMS die Adressen frühestens herausgibt.

Sendetermine:

Fastenzeit

Nein, fasten werde ich nicht – im Gegenteil: trotz der vielen Krapfen, die ich in den letzten Tagen gegessen habe, bewegt sich mein Gewicht immer noch um die 60 kg. Ich will also weiter fleißig essen, um die 60 kg dauerhaft zu überschreiten.

Was ich mir jedoch vorgenommen habe: mehr Bewegung und ein bisschen Krafttraining. Der Schrittzähler von der Krankenkasse spornt mich schon an, 10000 Schritte pro Tag zu gehen (habe ich bisher im Durchschnitt geschafft). Zusätzlich habe ich heute endlich das Training mit dem Theraband aufgenommen, um auch etwas für die Arme zu tun. Einen guten Einstieg habe ich bei http://www.gesundheit.de/fitness/fitness-uebungen gefunden.

Nachschlag zur Erkältung und Geruchssinn

Leider hat sich die überwunden geglaubte Erkältung vom Jahresanfang am Sonntag mit voller Wucht zurückgemeldet. Am Sonntag habe ich eine neue persönliche Bestleistung in Sachen Körpertemperatur gemessen (39,8 Grad), die jedoch dank Ibuprofen innerhalb von 2 Tagen mit 38,5 auf mittlerweile unter 37 gesunken ist.

Zur Bekämpfung der übrigen Symptome, wozu leider auch wieder der weitgehende Stimmverlust gehörte, hatte ich noch die Medikamente von Anfang Januar. Eine Nebenwirkung war allerdings, dass ich seit Montag kaum schlafen konnte (3-4 Stunden pro Nacht), darum habe ich mir heute einen freien Tag gegönnt.

Bei trübem aber trocken-kaltem Winterwetter war ich im hiesigen Ostpark spazieren. Da ich danach doch ziemlich durchgefroren war, habe ich mir ein warmes Bad eingelassen. Dabei kam die Überraschung: der Schnupfen hat wohl zumindest für kurze Zeit wieder die Geruchsrezeptoren in der Nase freigelegt. Jedenfalls hatte das Schaumbad plötzlich den vom Hersteller angegebenen Geruch! Ein lange nicht mehr dagewesenes Gefühl, das Anlass zur Hoffnung gibt, dass ich irgendwann auch andere Gerüche wieder wahrnehmen kann.

Erkältung

Der zweite Teil meines langen Weihnachtsurlaubs war leider durch eine heftige Erkältung geprägt. Es begann am 24.12. Am 28.12. habe ich planmäßig die Heimreise angetreten und war wirklich froh, als ich nach vielen Pausen und Staus wieder heil zu Hause angekommen bin. Dort war in den nächsten Tagen nicht viel mit mir los – den Jahreswechsel und die Tage drum herum habe ich weitgehend verschlafen. Zwischendurch gab es auch noch ein paar Tage, wo meine Stimmbänder so entzündet waren, dass ich keinen Ton herausbrachte – sehr unangenehm…

Den Arbeitsbeginn, der eigentlich für den 8.1. geplant war, musste ich leider auf kommenden Montag (19.1.) verschieben. Ebenso musste ich die Kollegen vom Schach wieder einmal im Stich lassen und ihnen den ganzen Aufwand für Organisation und Leitung der Einzelmeisterschaft überlassen.

Nach einer größeren medikamentösen Offensive geht es mir jetzt endlich wieder besser, ich vermeide aber noch möglichst Menschenmengen (vor allem solche, die mit viel Händeschütteln verbunden wären) und damit einhergehende Viren- und Bakterienansammlungen. Zum „Fitnesstest“ war ich gestern mal wieder im Tierpark, wo man schnell ein paar km zurücklegt, wenn man nur dem empfohlenen Rundgang folgt.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass ich öfter als sonst so eine Erkältung erwische, und wenn, dann auch längere Zeit damit beschäftigt bin.

Ein bisschen Zusatzaufregung gab es noch Ende letzter Woche. Ich war wegen des Rentenformulars bei meiner Ärztin im Krankenhaus, und üblicherweise kommt man da um eine Blutabgabe nicht herum. Beim Schnell-Blutbild waren erwartungsgemäß die Entzündungswerte und die Leukozyten stark überhöht. Dann kam jedoch am Freitag auch noch der Anruf, dass mein Kreatininwert weit über dem Normbereich liegt. Nach reichlichem Trinken hat eine Nachkontrolle beim Hausarzt inzwischen Entwarnung gegeben.

Gewichtsmäßig ist der Zürcher Fondue-Effekt verflogen, die Weihnachtsessen habe ich mehr oder weniger an mir vorbeiziehen lassen, so dass ich wieder in der Federgewichtsklasse (unter 57,153 kg) angekommen bin (übrigens erstaunlich, wie weit unten die Gewichtsklassen im Boxen beginnen).

So – genug gejammert für heute. Jetzt geht’s zum Einkaufen und dann nur noch gesundheitlich bergauf!

Neues von der RV

Immer, wenn mir gerade nichts einfällt, liefert mir die Rentenversicherung ein neues Thema – herzlichen Dank dafür.

Nach der Rückkehr aus meinem Urlaub fand ich 3 Schreiben der RV vor.

Eines war noch verständlich: weil ich ja trotz der Erwerbsminderungsrente wieder arbeite, wird mir die Rente gekürzt – allerdings um weniger als gedacht.

Der zweite Brief bat mich, doch einen Antrag auf einen Zuschuss der KV-Beitrags zu stellen. Da ich derzeit sowohl über die RV als auch über den Arbeitgeber bzw. meinen Eigenanteil Beiträge an meine Krankenkasse entrichte, kann dies das Chaos eigentlich nur vergrößern. Aber was solls – wenn die es unbedingt so haben wollen, immerhin nettgemeint.

Der dritte Brief war der Erstaunlichste. Es geht darum, einen ärztlichen Befundbericht anzufordern. Dazu wird aber keine Einverständniserklärung von mir verlangt, die hab ich schon x-mal abgegeben. Nein, ich soll das Formular bei meiner Ärztin vorbeibringen, es dort ausfüllen lassen, nach 5 Tagen wieder abholen und an die RV zurückschicken. Sonst wurde keine Zeile von mir dazu verlangt. Bin ich jetzt der Kurierdienst der RV? Der zuständige Sachbearbeiter war natürlich nicht zu erreichen.

Grüezi us dä Schwiiz!

image Schöne Urlaubsgrüße aus dem weihnachtlich geschmückten, aber nicht sehr winterlichen Zürich. Wir haben hier 5-10 Grad, einen grauen Himmel und gelegentliche Regentropfen. Trotzdem ist es eine schöne „kleine“ Stadt mit vielen netten Gassen und Geschäften (wenn nur nicht alles so teuer wäre …). Wie Ihr unten seht, geb ich mir Mühe beim Projekt „Zunehmen“,  was einem bei den Schweizer Spezialitäten leichtgemacht wird.

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